Neues aus dem Sprachlabor | 3

Gerade erst habe ich in einem Beitrag einen Blick auf die Empörungsspirale der luxemburgischen Sprachenpolitik geworfen, also den Umstand erläutert, dass derzeit sprachbezogene Themen vermehrt politisch und medial aufgebauscht werden, da liefern die beteiligten Akteure schon wieder ein Beispiel für die Funktionsweise dieser Spirale. Ich nehme dies zum Anlass, meine Diagnose noch einmal zu überprüfen. … Weiterlesen …

Neues aus dem Sprachlabor | 2

Es wird Sommer in Luxemburg, das ist allenthalben zu merken. Langsam leeren sich die Straßen, Touristengruppen drängen in die Gassen der Hauptstadt, und auch die Debatte über die Mehrsprachigkeit scheint sich auf eine Sommerpause vorzubereiten. Schon in den letzten Monaten konnte man den Einruck gewinnen, dass sich der Diskurs nach dem Empörungsgipfel rund um die … Weiterlesen …

Schreiwen.lu – aber wie? Ein Kommentar zur staatlichen Orthographie-Kampagne in Luxemburg

Luxemburg erlebt gerade ein hoch interessantes Kapitel staatlicher Sprachenpolitik. Mit einigem Aufwand wird derzeit eine Kampagne zur Schreibung des Luxemburgischen lanciert, auf der eigens eingerichteten Website schreiwen.lu ebenso wie auf Facebook. Diese soll Luxemburger*innen  auf unterhaltsame Weise mit den Rechtschreibregeln vertraut machen. In 15 kurzen Lektionen werden die Besonderheiten und Tücken der gültigen Orthographie vermittelt. … Weiterlesen …

Monsieur nicht auf der Höhe

Zugegeben, die Welt ist grad bös kompliziert. Egal ob der weltweite Aufstieg des Populismus, die Verwerfungen einer aus dem Ruder gelaufenen Wirtschaftspolitik oder die Bedrohung durch einen Terrorismus, der sich auf perfide Weise den Islam zunutze macht – keine Frage, die Weltgemeinschaft steht vor großen Herausforderungen. Manchmal allerdings lohnt es sich dennoch (oder deswegen?), den … Weiterlesen …